Thursday, 15 May 2008

huhuu!!

Hier bin ich wieder. Nach einer kleinen Deutschland-Pause, geht's nun also wieder weiter mit dem farmen. Leider konnte ich nicht alle von euch besuchen kommen. Max war eh schon gestresst von all den vielen Leuten, die er kennenlernen musste und die diese seltsame Sprache sprachen...

Zuerst hat's geregnet in D und dann hat Max ne Erkältung gekriegt, so dass er nicht mal mehr als eine Coburger Bratwurst essen mochte. Die eine fand er aber sehr lecker ;-)

Wann wir wieder mal nach D fahren: keine Ahnung! Wir sind grade dabei den Sommer zu organisieren. Ich lass es euch aber wissen ;-) Fotos werd ich auch noch ein paar reintun. Das Internet ist hier aber seeeeeehr langsam, deshalb gibt's jetzt auch schon wieder Essen...

Sunday, 30 March 2008

Endlich gibt’s mal wieder was Neues!

Nun ist schon wieder eine ganze Weile rum. Heute ist der letzte Tag in Ullapool. Sonntags muessen wir zum Glueck hier nicht arbeiten. Und heute ist der Boss auch gar nicht da. Wir koennen also machen, was wir wollen. Naja, da das Wetter schoen ist (die Sonne glitzert auf dem Loch Broom), gehn wir gleich ein bisschen spazieren.

Ich fang aber vorne an, vorne, in diesem Fall Culdees goodbye! Endlich ham wir den Sprung geschafft. Es ist manchmal gar nicht so leicht, wenn man sich an was gewoehnt hat, dann zu sagen, es reicht, selbst wenn’s noch so bloed ist. Jaja, der Mensch, das Gewohnheitstier. Aber wie ja schon geschrieben, haben wir diesen Ort verlassen und sind zuerst nach West Linton, zu Maxies Eltern gefahren (worden). Frank hat uns nach Edinburgh mitgenommen, er ist dann nach Newcastle zur Faehre fuer die Niederlande weitergefahren. In Edinburgh haben uns dann Maxies Eltern eingesammelt mit all unsren Sachen.

In West Linton haben wir unsre Sachen umgepackt, wir wollten nur das allernoetigste mitnehmen, sprich Gummistiefel und eine warme, wasserdichte Jacke ;-), naja, und noch n paar andre Dinge.

Unser erster Halt war dann Achmelvich, das ist noerdlich von Lochinver, das wiederrum ist noerdlich von Ullapool und das wiederum ist im Nordwesten von Schottland. Wir waren also doch ziemlich weit noerdlich, weiter als ich je zu vor. Die Gegend war einfach traumhaft schoen. Sehr wild, direkt am Meer. Unsre Aufgaben fass ich jetzt mal ein wenig zusammen, sonst schlaft ihr ja alle beim lesen ein. Wir haben uns um die Tiere gekuemmert (Huehner, Gaense, Schafe, Kuehe, Pferde, Katze, Hund, u.v.a.). Erwaehnenswert die Gaense. Man musste sie am Hals packen, und mit zwei Finger bedrohen, wenn sie einen (fast jeden Morgen) attakiert haben, beim Tuere aufmachen. Die Schafe haben wir nur einmal gefuettert, aber die sind ja soooo suess *grins*, naja, und wie ich auch weiss: dumm.



So, da bin ich wieder. Und es hat auch nur ganz kurz geregnet, waehrend den zwei Stunden Spaziergang ;-)

Jetzt aber weiter. Ausser den Tieren gab’s in Achmelvich noch einen Riesenhaufen Pferdemist zu schaufeln. Das gehoert eben zum oekologischen Gartenjahr dazu. Und wir durften anstatts mit Schubkarren von A nach B zu fahren das Quadbike nehmen. Die Dinger sind Motorraeder auf vier Raedern, und in diesem Fall mti einem Anhaenger zum Pferdemist reintun. So mussten wir nicht 7 Mal hinundherrennen mit der Schubkarre sondern einmal runterduesen. Das ist sehr witzig und macht Spass! Und auf’m eignen Grundstueck, wo keine Autos fahren ist es auch nicht gefaehrlich. Man musste nur aufpassen, dass man nicht im Supmf stecken blieb oder die Bruecken ueber die Torf-Entwaesserungsgraeben verpasste ;-).

Neben diesem Geschaufele haben wir Dinge repariert, wie den Kuhzaun oder Bienenwabendinger (achja, die Bienen haben geschlafen, so dass wir uns um die nicht besonders kuemmern mussten ;-). Ausserdem haben wir eine Tuer in einen Gartenzaun eingebaut und angefangen ein kleines Huettle mit Korkplatten zu insulieren (ubs, isolieren mein ich natuerlich, abba englisch is es insolate *grins*). Ein wenig aufgeraeumt haben wir auch noch. Normale Leute bringen ihren Muell naemlich zur Muellhalde und lassen es nicht in ihrem Garten verrotten.

Tut mir uebrigens leid, dass ich hier kein u (usw.) mit Strichen drauf hab, aber ich wollt meinen Laptop nicht mitnehmen. Der gehoert naemlich nicht wirklich zur Grundausstattung eines Wwoofers dazu *grins*. So schreib ich eben auf ner Englischen Tastatur und i bin ez zu faul erst rumzusuchen, wo mer die Tastatur umstellen kann.

Die Leutlis waren uebrigens seehr, seehr nett in A.. Und intressant auch, da es Lehrer waren, die schon in der halben Welt rumgekommen sind und dort Englisch als Fremdsprache unterrichtet haben. Ray und Anna haben sich die kleine Farm als Altersruhesitz oder was auch immer gekauft. Mit Ray habe ich mich sogar ueber Chomsky unterhalten muessen, so dass mein Studium anwendtbar war *grins*. Eigentlich ueberall haben wir Diskussionen ueber das Englische, da die meisten Leute hier nie viel ueber ihre Sprache nachgedacht haben, aber doch sehr intressiert sind. Woerterbuecher finden sich meist auch ueberall. Sogar mit etymologischen Inhalten!! So haben wir die Herkunft von trousers geklaert (ein gaelisches Wort) und Anderes. Und dann bring ich immer noch was ueber deutsch auf den Tisch, so dass ich fuer ein wenig Kutluraustuasch sorge ;-) Zum Beispiel heisst es im Englischen goose-egg und im deutschen Gaense-Eier. Also einmal nur eine Gans und dann alle.

Einen Deutschen haben wir auch getroffen. Er ist ein Musiker, lebt grade in Edinburgh und war irgendwann mal als Wwoofer in A. Ausserdem haben wir Hugo, die Kuhfelltrommel zu besuch gehabt. Anna und Ray hatten mal eine Kuh, die jetzt eine Trommel ist. Zufaellig kam ihr Macher auf einen Sprung vorbei. So durften wir alle mal trommeln, auf Hugo, der Kuhfelltrommel.

Achja, gewohnt haben wir in unsrer eignen kleinen Huette mit Feuerle. Das war richtig gemuetlich, aber auch n bisschen kalt, wenn nachts das Feuer ausging. Naja, was uns nicht umbringt *grins* Und unter der Decke spuert man die 6 Grad ja fast gar nicht und im Karavan in C. war’s manchmal nur 3 oder noch weniger. Einmal war das Wasser in der Flasche gefroren! Da sind 6 Grad doch richtig warm!

Wetter hatten wir uebrigens alles, von Schnee und Hagel bis Sturm, Regen und Sonnenschein. Einmal sogar alles an einem Tag. Aber an der Westkueste hat man immer 5 Minuten Zeit, um in’s Haus zu rennen und sich eine Regenjacke zu holen, wenn man sie noch nicht anhat, da man den Regen ueber’s Meer her kommen sieht.

Am 10.3. sind wir dann weiter gefahren zu unserem zweiten Halt: Ullapool. Simon und Eileen, beide auch sehr nett und uebrigens verwandt mit Anna und Ray, so haben wir ihnen gleich ihre Kettensaege mitgebracht. Die Kinder sind verheiratet, ich habs mal Schwiegergrosscousin genannt.

Sie haben einen kleinen Garten mitten in Ullapool und ein paar andere ein wenig ausserhalb. Mit ein paar andren Leutlis zusammen sind sie die West Highland Organics (WHO). Allzuviel gibt’s im Maerz ja noch nicht zu tun in einem Garten, aber wir haben erste Saat ausgesaet (fuer eine Gartenhuette, noch nicht draussen), und Dinge zugedeckt, die am frieren waren. Hauptprojekt war ein neuer Gartenweg durch eine Mauer. So haben wir zuerst den ganzen Efeu abzwacken muessen und dann ein Loch in die Mauer haun. Dann ein Loch graben, schwere Steine rein und kleine obendrauf. Ausserdem haben wir auch Erde und Kuhmist geschaufelt, einen Warmmacherdingsdabums fuer junge Pflaenzchen gebaut, 100kg Steine rumgeschubst (Stufen fuer neue Gartenhuette), und alles Moegliche gegossen.

In der Freizeit konnten wir Schiffe guggn, das Wohnzimmer hatte einen direkten Blick auf den kleinen Hafen von Ullapool. Zweimal am Tag kam auch die grosse Stornoway-Faehre vorbei. Die fuhr dann rueber zur Ilse of Lewis, einer der aeusseren Hebriden. Meist aber Fischerboote, die ihren Fang in Lastwagen verluden. Am Strand konnte man wahnsinnig gut Steine huepfen lassen, weil die alle mehr oder weniger flach und rund sind. Einmal kam auch die Kuestenwache vorbei und wir haben Seehunde gesehen. Wenn nichts los war, konnte man Touristen beobachten, die nach und nach immer mehr wurden.



Zweimal haben wir einen kleineren Ausflug gemacht, einmal auf Ullapool Hill rauf, das ist quasi der Hausberg von Ullapool und man hat einen wahnisnnig schoenen Blick runter ueber Loch Broom bis hin zum Meer, mit den Summer Ilses. Der zweite Ausflug war mit dem Rad. Da hab ich ganz schoen geschwitzt, weil der Berg so hoch war. Maxie ist ja trainiert. Er ist ein Mountainbikerfreak ;-), da kann ich nicht mithalten. Jaja, waer ich mal in Konstanz mehr Rad gefahren statts Bus *grins*

Ausserdem hat Eileen mir das Stricken versucht beizubringen. Mal guggn, was das so gibt *grins* Das Essen war uebrigens immer gut, manchmal haetten wir noch mehr essen koennen, als da war *grins*

Morgen fahren wir dann weiter nach Strontian, das ist westlich von Fort William, ein bisschen weniger noerdlich also.


Uebrigens hab ich eine Etwa-Plan fuer D. Wir kommen am 17.4. abends an und werden zuerst meiner Schwesterli besuchen in AB, am 19. Nach Wuerzburg fahren und dann nach Muennerstadt. Am 21. oder so geht’s dann nach KN, und am WE ueber N-U wieder nach Mue. Dann noch ein Abstecher nach Co und von dort wieder nach AB, von wo wir dann wieder nach Hause fahren. Mit dem Zug uebrigens, da Max nicht fliegen tut, weil Oil gepeakt hat und er hat mich ueberzeugt. Und arg viel teurer ist Zugfahren auch nicht und ausserdem auch umweltfreundlicher.

So, an alle die noch wach sind ;-) Mir geht’s also nach wie vor sehr gut und auch wenn ich mich nur ab und zu meld, heisst das nicht, dass ich euch vergessen hab.

Thursday, 20 March 2008

mir geht's gut

Wollt nur ganz kurz schreiben: mir geht's gut ;-) In Achmelvich hatten wir kein Internet und nicht mal Handynetz, nur oben aufm Berg. Es war wahnsinnig schoen da und die Leutlis waren supernett. Jetzt sind wir in Ullapool, wo's auch sehr schoen ist. Mehr ein naechstes Mal, da ich net immer so lang vorm PC hocken will.

Sunday, 24 February 2008

Culdees

So, nun is es also passé. Hier eine Worte über diesen Ort oberhalb von Loch Tay gelegen:

Wo anfangen, weiß ich auch nicht so genau, deshalb schreib ich einfach kreuz und quer hin, was mir einfällt, vor allem die Gründe, weshalb wir nicht mehr da sind.

Anfangs war alles ganz gut, habt ihr ja alle lesen können, die Atmosphäre war künstlerisch angehaucht, mit Geschichtenerzählern und Musikabenden. Tagsüber hatten alle Spaß beim Arbeiten.

Doch nach und nach verließen die Ratten das sinkende Schiff (oder wurden rausgeworfen). Hauptsächlich ärgerlich, enttäuschend und erschreckend war das Benehmen einer gewissen Person, die diverse Namen erhielt. Maryse oder auch Reverend Mother oder Bigboss oder wie auch immer. Hier einiges zu dieser „Person“: Sie sagt, sie wär 74, dabei ist sie 64. Ja, genausorum und nicht anders, die erste Frau also, die sich älter macht, als sie ist. Außerdem ist sie (sagt sie) nachts gegen den Türstock gerannt und hatte seitdem ein rotes und ein normales Auge, was sie eher zombiemäßig erscheinen ließ. Kennt ihr „das Leben des Brian“, wo alle rufen, du bist der Messias (wie schreibt mer des? Irgendwo is nochn h drin, glaub ich) und wir wollen deine Schuhe und rennen ihm hinterher? Bigboss ist das Gegenteil. Alle rennen weg und sie ruft, ich bin der Messias! Aber niemand will ihre Schuhe…

Ein Freund von ihr war mal zum Abendessen da und das Thema war Ersatzteile aus irgendeinem Shop in Killin (14 miles weg). Sie meinte, die würden da nie die richtigen Teile haben und deshalb muss sie immer nach Perth (40 miles) fahren. (wie ökologisch!) Der Gast meinte (als Scherz): „die haben die Teile da nicht, weil sie dich nicht leiden können.“ Und sie und der Gast lachte, da Scherz, doch von den andren lachte niemand, da alle dachten, JA! Wie recht du doch hast!

Leute freuten sich über Magenbeschwerden, weil sie dann nicht zum dinner kommen mussten. Die ganze Atmosphäre war einfach vergiftet und niemand traute sich zu reden. Einmal fuhr sie denjenige an der gekocht hatte. Sie ist Vegetarier und der Koch hatte vergessen, ein vegetarisches Fleischersatzstück für sie zu braten. Sie fauchte, dass Vegies auch ihr „Fleisch“ brauchen und beinah wär sie über den Tisch gestiegen und hätt dem Koch die Gurgel umgedreht.

Hier ein paar erfrischende Fotos von einem sogenannten Öko-Dorf: http://picasaweb.google.de/H.Pennig

Der Name Reverend Mother stammt übirgens von einer ich-weiß-net-genau-was-Internet-Sekte. Man kriegt da Titel, indem man Geld bezahlt. Also sehr stumpfsinnig ohne wirklich religiös zu sein. Aber immerhin versuchen die nicht zu missionieren und andre Leute dazu zu verleiten sich Titel, wie „Reverend“ zu kaufen. Auf jeden Fall ist Sai Baba ein indischer Guru, der wohl mittlerweile ziemlich reich sein dürfte *lach* und der über dem Ganzen schwebt, wie ein toter Hirsch und dank dem die Voluteers doch so einiges zum Lachen haben.

Wenn ihr mehr wollt, lasst es mich wissen, das war nur mal so ein kurzer Überblick, der doch mehr oder weniger gute Gründe für’s wegrennen gibt.

Morgen geht’s ab nach Lochinver, im Norden von Ullapool an der Westküste. Dort bleiben wir zwei Wochen, dann geht’s nach Ullapool für 3 Wochen und anschließend nach Strontian, das ist westlich von Fort William. Am 14.4. geht’s wieder zurück hierher, wo Maxies Eltern in der Zwischenzeit netterweise meine Post sammeln und meine Sachen, die ich nicht brauche Unterschlupf gefunden haben.

Überlegt mal, was ihr im April so macht. Am 18. oder so fahren Max und ich nach D, zur Geburtstagsfeier meiner Omi und dann haben wir Zeit, um ein paar Besüchle zu machen. Wer mich also sehn will (oder Max ;-), sollte sich möglichst bald bei mir melden, und sagen wo er ist und ob er Zeit hat. Ob wir da Internet haben, weiß ich nicht. Aber ich denke mal, n Internet-Cafe gibt’s ziemlich überall. Ansonsten nehm ich auf jeden Fall mein Handy mit. Wer also 100% sicher gehen will sms auf’s Handy.

Jetzt werd ich mal fertig packen.

Wednesday, 13 February 2008

mal wieder

Ich hoffe, niemandes Kreditkartengeheimzahl wurde gestohlen. War ja nur kurz und des is ja von Google, die können sich des nicht lange leisten...

Nunist es also schon die letzte Woche hier in Culdees. Wenn ich hier weg bin, dann berichte ich euch ein wenig ausführlicher über dieses Irrenhaus ;-)

Mir/uns geht's aber nach wie vor gut. Max hatte eine kleine Grippe, is aber wieder rum. Gestern hatte Louis, der Sohn von Anne in Kenmore seinen 2. Geburtstag. Max und ich haben einen kleinen Kuchen gebacken und dann sind wir mit dem Kajak (oder was au immer des war) raus auf's Loch gerudert. Wir hatten mordsmäßigen Dusel mit dem Wetter. Als wir hier losgefahren sind war das ganze Loch noch mitten in einer Wolke. Aber pünktlich als wir am Bootsverleih ankamen riss es auf und wir hatten den herrlichsten Sonnenschein. Seeeeeehr schön! Ich hatte meine Kamera nicht dabei (nass!!), aber jemand andres hatte weniger Angst und so gibt es doch Bilder, demnächst.

So, jetzt gibt es Mittagessen. Und nachher geh ich mit Lucy ein bisschen wandern, da Max einen Talk über Peak Oil in Dundee hat heute und ich ihn eben zum Bus gebracht habe.

Wednesday, 30 January 2008

Wer meine Addi will, bitte E-Mail schicken.

Ab dem 20.02.2008 werden Max und ich nicht mehr in Culdees sein. Also Post bitte nicht mehr hierher schicken, wird nicht nachgesandt.

Ab dem 25. sind wir in der Nähe von Loch Inver. Wir werden auf anderen Farms arbeiten.

Das Hotel ist übrigens das alte Hotel das uns quasi zu Füßen liegt/lag. Es wurde abgerissen. Sie bauen neue Häuser hin.

Die Kühe gehören dem Nachbarn, der mal der Freund von Bigboss war, aber, wie so manch einer hier mit ihr in die Haare gekriegt hat (ich vergess mein Deutsch, Hilfe!!) *grins* Sie hatten ein Abkommen, dass er seine Kühe da haben darf, bis Bigboss das Land braucht. Er hat hier auch so einiges mitgeholfen, die genaue Geschichte kennt hier aber niemand so genau. Also halten wir uns raus.

Jetzt versuchen wir unsere Projekte fertig zu machen. Zum Beispiel das Loch quer über die Straße und den Berg rauf. Naja, wir sind mit dem Kabellegen fast auf der andren Straßenseite angekommen, nur noch das letzte Stück wieder zubuddln.

Aber dieser Ort hier wird uns langsam wirklich zu irre... Mehr dazu ein andermal ;-)

Wednesday, 23 January 2008

mal wieder

http://www.bbc.co.uk/films/2007/11/05/a_crude_awakening_the_oil_crash_2007_review.shtml

Hier ein Link zu einem sehr intressanten Film. Er behandelt das Thema Peak Oil und dass das Öl ausgeht. Max weiß alles über Peak Oil, wer also Fragen hat, bitte, fragt. Auch google und wikipedia sind Quellen, um sich mal mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Hier ist alles, wie gehabt. Wir haben das halbe Hotel in einen Hänger geladen hochgefahren und wieder ausgeladen. Hier stehen nun tonnenweise Kloschüsseln und Türen rum.

Auf der Wiese neben uns, gehört eigentlich noch dazu, aber n Farmer hat seine Kühe drauf, seeehr komplizierte Geschichte, auf jeden Fall ist da ne gaaaaanz kleine Kuh! Die is sooo süüüüüß und immer, wenn ich sie sehe fang ich an zu quietschen: Baby-cow!!!!!! Cow ist übrigens "coo" (sprich "ku") in schottisch....

Außerdem sind wir immernoch mit diggen (buddeln) beschäftigt. Wir verlegen ja grad ein Kabel unter der Straße, die aus riesen Steinen und Wasser besteht. Wir hämmern uns jeden Tag ein paar inches weiter.

Eine Dusche ist übrigens kollabiert. Sie ist untendrunter verschimmelt, jamjam...

Und es ist manchmal draußen wärmer als drinnen. Vor kurzem war's hier noch frostig und dann wird's drinnen auch kalt, drinnen ist hauptsächlich de Karavans und die Port-a-cabin. Das ist eine Holzhütte, mehr oder weniger, sehr windiger Bau, aber da lebt Max drin ;-) Auf jeden Fall war es so kalt drin und draußen so warm, dass die Fenster von AUßEN beschlagen waren!

Und wir backen oohz viele Kekse! Sehr lecker, am besten waren die Schoko-Stückchen-Kekse.

Zwischendrin machen wir hunderte von paper pots. Wir wickeln Zeitung um ein Stück Klorolle und biegen das Ende um. Darin tun wir dann Pflanzen pflanzen. Eine sehr schwärzende Angelegenheit...

Ansonsten kam noch n fettes Weihnachtspäckchen mit Linzer Torte von Gerlinde! Das war vielleicht ne spitzenmäßige Überaschung!!! Danke nochmal an alle Christkinder ;-)

So, das reicht für heute an Gelaber mal wieder...